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	<title>Berliner Häuser</title>
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		<title>Science Center Medizintechnik</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Science Center]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedenste Debatten und Forschungen kreisen derzeit um das Zukunftsthema unserer alternden Bevölkerung. Nicht zuletzt geht es hierbei auch um den medizin-technologischen Fortschritt, der uns als Menschen auch in immer höherem Alter noch ein gesundes Leben führen lässt. Dieser technologischen Seite des Themas widmet sich das Science Center Medizintechnik, das sich in der Berliner Ebertstraße befindet.<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/science-center-medizintechnik">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7608" class="wp-caption alignleft" style="width: 294px"><img class=" wp-image-7608" title="© laufer - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/05/wpid-3d7649bb510aa2abcec2168d7496f3fb.jpeg" alt="© laufer - Fotolia.com" width="284" height="335" /><p class="wp-caption-text">© laufer - Fotolia.com</p></div>
<p>Verschiedenste Debatten und Forschungen kreisen derzeit um das Zukunftsthema unserer alternden Bevölkerung. Nicht zuletzt geht es hierbei auch um den medizin-technologischen Fortschritt, der uns als Menschen auch in immer höherem Alter noch ein gesundes Leben führen lässt.</p>
<p>Dieser technologischen Seite des Themas widmet sich das Science Center Medizintechnik, das sich in der Berliner Ebertstraße befindet. Entwickelt wurde dies durch die Otto Bock Stiftung, wobei man hier den idealen Standort sah, um in dem Science Center Medizintechnik einmal Technologie als lebendiges Erlebnis zu präsentieren. Hier soll in den ersten drei Etagen des Gebäudes jegliches rund um das Thema der medizintechnischen Zukunft entstehen. Keineswegs jedoch bloße Theorie, sondern Wissen zum Anfassen. Auch der Behindertensport nimmt einen Teil des Themenfeldes im Science Center ein.<br />
Das Gebäude besteht aus insgesamt fünf Ebenen. Im oberen Teil befindet sich ein Bereich für Seminare, Schulungen und Büros. Außerdem hat man hier ein Penthouse mit Blick auf das Reichstagsgebäude eingerichtet, das einer orthopädie-technischen Praxis vorbehalten ist.</p>
<p>Auch hier zeigt sich der Fokus auf die Technologie im Besonderen, denn den hoch angesetzten Möglichkeiten entsprechend hat man hier für eine technische Ausstattung auf höchstem Niveau gesorgt und will diese Bereiche auch zur Demonstration von Highend-Patientenversorgung nutzen, die für ein internationales Publikum bestimmt ist.<br />
Bereits 2009 wurde das Science Center Medizintechnik eröffnet, dessen Entstehung nach den Ideen von <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/LeCorbusier/index.html">Le Corbusier</a> entstand, der als einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts gilt. Verwirklicht wurde dies durch eine Tochtergesellschaft der ORCO Germany und die Architekten Gnädinger. Die transparente Ausstrahlung erhielt das Science Center durch die horizontal gestapelten Bänder und das großzügig verarbeitete Glas.</p>
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		<title>Chipperfield: Sanierung der Neuen Nationalgalerie</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 18:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Chipperfield]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Nationalgalerie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Die Neue Nationalgalerie in Berlin muss saniert werden. Dafür wird eigenhändig Chipperfield aus London eingeflogen, der die Sanierungen in die Hand nehmen soll. Das Londoner Architektenbüro um Chipperfield, der auch als Star-Architekt gilt, hat den Zuschlag erhalten für die Neue Nationalgalerie. Dabei sollen vor allem die Stahlträger renoviert und die Oberflächen restauriert werden. 2015<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/chipperfield-sanierung-der-neuen-nationalgalerie">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<div id="attachment_7243" class="wp-caption alignleft" style="width: 303px"><img class=" wp-image-7243" title="© fhmedien_de - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-f9a000184ea6198679ec5c79d2c0840e.jpeg" alt="© fhmedien_de - Fotolia.com" width="293" height="207" /><p class="wp-caption-text">© fhmedien_de - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Neue Nationalgalerie in Berlin muss saniert werden. Dafür wird eigenhändig Chipperfield aus London eingeflogen, der die Sanierungen in die Hand nehmen soll. Das Londoner Architektenbüro um Chipperfield, der auch als Star-Architekt gilt, hat den Zuschlag erhalten für die Neue Nationalgalerie. Dabei sollen vor allem die Stahlträger renoviert und die Oberflächen restauriert werden. 2015 muss das Haus dann für drei Jahre renoviert werden. Doch wieso braucht man für technische Instandsetzungen einen Architekten, dessen Aufgabe es ja schließlich ist, Häuser zu verschönern und schön zu erbauen?</p>
<p>Eigentlich eine einfache Antwort, denn damit man die Verbesserungen und Reparaturen nach der Renovierung auch nicht sieht, ist es notwendig, einen sehr guten Architekten zu haben. Doch das Berliner Architektenbüro kritisiert, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Chipperfield">Chipperfield</a> viel zu groß für die Arbeiten sei. Es hätte auch eine Nummer kleiner nach ihrer Auffassung gereicht und ein kleines, regionales – weniger renommiertes – Büro hätte die Arbeiten auch durchführen können. Nach Angaben der Stiftung bewarben sich 24 Architekturbüros um die Sanierung. Die Auswahl war dann in einem zweistufigen Verfahren erfolgt. Beteilit waren auch das Landesdenkmalamt, die Architektenkammer und ein Beratergremium.</p>
<p>Von den Initiatoren heißt es, dass man besonders den Wert wiederherstellen will, den das Gebäude hatte, als es im Jahr 1960 erbaut worden ist. Mit der Sanierung und Renovierung der Neuen Nationalgalerie in Berlin soll vor allem die Nutzerfreundlichkeit erhöht werden und der Charakter und Charme des Hauses gewahrt bleiben. Das soll nun also Chipperfield richten. Wie viel es genau kosten soll, die Nationalgalerie zu sanieren, ist noch unklar, da noch nicht eindeutig geklärt ist, wie viel an dem Gebäude saniert werden muss.</p>
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		<title>Neue Wohnprojekte im Norden vom Prenzlauer Berg</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 17:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauvorhaben in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Norden]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wohl keinen Stadtteil in Berlin der mit mehr Klischees behaftet ist als der Prenzlauer Berg. So gibt es hier kaum noch &#8220;echte&#8221; Berliner, sondern nur noch Schwaben und außerdem tummeln sich hier nur Mütter mit Tragetüchern und viele verschiedene Lohas die irgendwie alle gleich aussehen &#8211; nämlich individuell. Doch wenn man vom Prenzlauer<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/neue-wohnprojekte-im-norden-vom-prenzlauer-berg">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6226" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img class="size-medium wp-image-6226" title="© ArTo - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-bed9e80d7c66892ec073808621cb87a25.jpeg" alt="© ArTo - Fotolia.com" width="215" height="143" /><p class="wp-caption-text">© ArTo - Fotolia.com</p></div>
<p>Es gibt wohl keinen Stadtteil in Berlin der mit mehr Klischees behaftet ist als der Prenzlauer Berg. So gibt es hier kaum noch &#8220;echte&#8221; Berliner, sondern nur noch Schwaben und außerdem tummeln sich hier nur Mütter mit Tragetüchern und viele verschiedene Lohas die irgendwie alle gleich aussehen &#8211; nämlich individuell.</p>
<p>Doch wenn man vom Prenzlauer Berg spricht und mit Klischees über ihn herziehen möchte, meint man vor allem die Gegenden, die an Mitte grenzen, wie etwa den Kollwitzplatz oder das Bötzowviertel. Doch dabei ist der <a href="http://www.prenzlauerberg.de/">Prenzlauer Berg</a> viel größer und erstreckt sich vor allem in Richtung Norden noch in eine beachtliche Größe. Gerade dies möchten nun diverse Wohnungsplaner in Angriff nehmen und planen nun den Norden aufzupeppen und für den Wohnungsmarkt interessant zu machen. So soll es dort eben nicht nur Hochhäuser oder Einfamilienhäuser geben, sondern eben eine gesunde Mischung aus allen möglichen Varianten. Es klingt ein bisschen wie die vielen Modelle zu den Mehrgenerationen-Häuser. So soll es neben den Wohnungen auch Gewerbeflächen geben und natürlich soll es auch an Grünanlagen nicht mangeln. Damit man dem Parkproblem entgegen tritt, wird eine neue und große Tiefgarage konzipiert, die vor allem für die Anwohner gedacht ist.</p>
<p>Wenn dies alles so umgesetzt wird, wie es sich derzeit geplant wird, dann kann dort im Norden tatsächlich ein neues Viertel entstehen, welches viele neue Leute anzieht und zum Magneten für Touristen wird. Dann stellt sich jedoch auch die Frage, ob der Norden das gleiche Schicksal wie der Süden im Prenzlauer Berg zu erwarten hat und in 20 Jahren kaum noch Berliner in den Wohnungen sein werden. Doch vielleicht sind die neu Zugezogenen dann dieses Mal keine Schwaben, sondern Friesen.</p>
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		<title>Campus-Leben: Wohnbauprojekt Berlin-Adlershof</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 17:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauvorhaben in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Adlersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftspark]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[In Berlin Adlershof sollen mehr Wohnmöglichkeiten entstehen. Die meisten Menschen, die hier arbeiten oder studieren, kommen mit der S-Bahn aus der Stadt &#8211; über 800 Unternehmen bieten hier rund 14.000 Menschen einen Arbeitsplatz, 6.800 Studenten besuchen hier die Uni, die wiederum 900 wissenschaftliche und sonstige Arbeiter beschäftigt. Es lohnt sich also, in den Ausbau zu<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/campus-leben-wohnbauprojekt-berlin-adlershof">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<div id="attachment_4823" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-medium wp-image-4823" title="Adlershof Â© Tom-Hanisch.de - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-87d7b2ded91080c144ca37b62cee9d5e.jpeg" alt="Adlershof Â© Tom-Hanisch.de - Fotolia.com" width="180" height="166" /><p class="wp-caption-text">Adlershof © Tom-Hanisch.de - Fotolia.com</p></div>
<p>In Berlin Adlershof sollen mehr Wohnmöglichkeiten entstehen. Die meisten Menschen, die hier arbeiten oder studieren, kommen mit der S-Bahn aus der Stadt &#8211; über 800 Unternehmen bieten hier rund 14.000 Menschen einen Arbeitsplatz, 6.800 Studenten besuchen hier die Uni, die wiederum 900 wissenschaftliche und sonstige Arbeiter beschäftigt. Es lohnt sich also, in den Ausbau zu investieren.</p>
<p>Die Adlershof Projekt GmbH will auf dem rund 14 Hektar großem Gelände zwischen Campus und <a href="http://www.tkt-berlin.de/adlershof.html" target="_blank">Landschaftspark</a> ein neues Wohnviertel entstehen lassen. Der Mix aus städtischen Reihenhäusern, Stadtvillen und Geschosswohnungsbauten soll Platz für circa 900 Wohneinheiten bieten. Garagen und diverse weitere Parkplatzmöglichkeiten lassen dabei auch Platz für den Zweitwagen oder das geliebte <a title="Yamaha Motorrad" href="http://www.mobile.de/zweirad-verzeichnis/yamaha/" target="_blank">Yamaha Motorrad</a>. Natürlich soll dieser Komplex auch genügend Mietwohnungen umfassen, ausserdem soll auch ein Studentendorf entstehen. Das Gebiet &#8220;Wohnen am Campus&#8221; liegt dann direkt am Landschaftspark, der ein 26 Hektar großes Naturschutzgebiet und zahlreiche Erholungs- und Aktivmöglichkeiten zu bieten hat.</p>
<p>Angestrebt ist eine Atmosphäre, die von dem lebendigen HU-Campus und der Nähe zur Rudower Chaussee (vielfältiges Versorgungsangebot) geprägt ist. Zudem sollen auch neue Grünflächen und Wege zum Landschaftspark entstehen. Das zukünftige Viertel vermischt also die Stadt mit ländlichen Elementen, was die wohnliche Qualität des Komplexes ausmachen wird. Dafür sollen auch neue Konzepte des gemeinschaftlichen Wohnens umgesetzt werden, zum Beispiel Generationen übergreifende Wohnprojekte. Natürlich wird auch Wert auf die Energieffizienz gelegt, der Bau von sechs sogenannten Passivhäusern ist geplant. Sie haben helle Fassaden, große Fenster, Balkone, Terrassen und Gärten. Es wird viel Holz verwendet und die Isolierung ist sehr gut. Damit wird der Heiz- und Energieverbrauch minimiert.</p>
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		<title>Graft Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektenbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Distinct Ambiguity]]></category>

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		<description><![CDATA[Graft ist ein Berliner Architektenbüro, das irgendwie keines sein will. Graft, das sind Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit und Gregor Hoheisel, die von Berlin aus die ganze Welt mit ihren Modellen, Entwürfen und Zukunftsvisionen inspirieren wollen. Sie stehen für alles und wollen doch ganz individuell sein. Ihre Inspirationen finden sie bei anderen Architekten, wollen<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/graft-berlin">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4001" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-4001" title="Ausstellung Â© Ant Clausen - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-32d5a09f144a60975404d8a517c7351e1.jpeg" alt="Ausstellung Â© Ant Clausen - Fotolia.com" width="200" height="153" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung Â© Ant Clausen - Fotolia.com</p></div>
<p>Graft ist ein Berliner Architektenbüro, das irgendwie keines sein will. Graft, das sind Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit und Gregor Hoheisel, die von Berlin aus die ganze Welt mit ihren Modellen, Entwürfen und Zukunftsvisionen inspirieren wollen. Sie stehen für alles und wollen doch ganz individuell sein. Ihre Inspirationen finden sie bei anderen Architekten, wollen daraus jedoch eigene Ideen zaubern. Sie konzipieren Ökohäuser in Asien und Solarkioske für Afrika.</p>
<p>Jetzt präsentiert Graft im Haus am Waldsee viele ihrer Ideen und Visionen in einer Ausstellung mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.hausamwaldsee.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=21&amp;Itemid=122&amp;lang=de" target="_blank">Distinct Ambiguity</a>&#8220;. Bis zum 12. Februar können sich Interessierte ein wenig in den schrägen Geist der Graft-Architekten versetzen und die Ergebnisse ihrer Arbeit bestaunen. Eine Ausstellung zwischen intellektueller Anmaßung und durchtriebener Selbstdarstellung, die in weiten Teilen kaum ernst genommen werden kann. Doch anscheindend meinen sie alles ernst und sie bringen es glaubwürdig rüber. Vor allem wenn man sich die weitreichende Projektvielfalt von Graft anschaut, die nicht nur ambinioniert erscheint, sondern ebenso weltverbesserisch wirken soll.</p>
<p>Das 1988 in Los Angeles gegründete Architekrtenbüro ist schon seit längerem für ihre Zusammenarbeit mit dem bekannten Schauspieler Brad Pitt bekannt, mit dem auch ein aktuelles Projekt ungesetzt werden soll: mit Unterstützung zahlreicher Stararchitekten sollen den vergessenen Armen von New Orleans, die durch die Naturkatastrophe &#8220;Katrina&#8221; alles verloren haben, flutsichere Terrassenhäuser gebaut werden. Weniger wohltätig, aber nicht minder erfolgreich wirken die Projekte in der Hauptstadt. Das Designhotel &#8220;Hotel Q&#8221; am Kurfürstendamm und der Boulevard der Stars stammen aus dem Graft-Büro. Auch die Entwürfe für eine Kunsthalle und einer Uferterrasse vor dem Roten Rathaus sorgten für Aufsehen. Dass man in ihren Arbeiten immer mehr sehen kann und soll, scheint wohl auch der Tenor der Ausstellung zu sein, die übersetzt mit &#8220;besondere Mehrdeutigkeit&#8221; übersetzt werden kann.</p>
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		<title>Die Geschichte des Potsdamer Platzes</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[geteile Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdamer Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Potsdamer Platz gehört heute zu einem der lebendigsten Flecken Berlins: Mitten im Herzen der schönen Hauptstadt an der Spree bietet das Viertel einen Mix aus Shopping, Gastronomie, Kultur, Entertainment, Büros und edlen Wohnanlagen. Unterschiedliche architektonische Entwürfe treffen hier aufeinander und sorgen für eine pulsierende Vielfalt. Nicht nur Ströme von Touristen zieht es jeden Tag<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/die-geschichte-des-potsdamer-platzes">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3047" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3047" title="Potsdamer Platz Â© TL Photography - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-8c0d65094b23b31b4a1a4a98defba273.jpeg" alt="Potsdamer Platz Â© TL Photography - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Potsdamer Platz Â© TL Photography - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Potsdamer Platz gehört heute zu einem der lebendigsten Flecken Berlins: Mitten im Herzen der schönen Hauptstadt an der Spree bietet das Viertel einen Mix aus Shopping, Gastronomie, Kultur, Entertainment, Büros und edlen Wohnanlagen. Unterschiedliche architektonische Entwürfe treffen hier aufeinander und sorgen für eine pulsierende Vielfalt. Nicht nur Ströme von Touristen zieht es jeden Tag auf den Platz, auch viele Berliner kommen Abends für einen Drink oder am Wochenende für ein Konzert, einen 3-D-Film oder einfach um die Stimmung zu genießen vorbei. Doch so lebendig und bunt ging es nicht immer zu am Potsdamer Platz: Noch vor knapp 200 Jahren gab es dort nichts als eine Kreuzung vor einem der Stadttore Berlins.</p>
<p>Die Geschichte des Viertels beginnt 1838, als der Potsdamer Bahnhof fertiggestellt wurde. Der Potsdamer Platz, der damals noch &#8220;Platz vor dem Potsdamer Thor&#8221; genannt wurde, entwickelte sich durch den Zugverkehr innerhalb weniger Jahrzehnte immer weiter. Nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurden immer mehr pompöse Gebäude am Platz errichtet &#8211; schließlich war Berlin im Aufschwung. Die Tiergarten-Villen entstanden, das &#8220;Grand-Hotel Bellevue&#8221; und das &#8220;Palast Hotel&#8221; folgten, 1907 wurde der &#8220;Fürstenhof&#8221;, ein Jahr darauf das &#8220;Esplanade&#8221; aus dem Boden gestampft. In den zwanziger Jahren kreuzten sich hier S-, U-, Straßenbahn- und Busnetze. Immer mehr Gebäude der Neuen Sachlichkeit entstanden, etwa das legendäre &#8220;Haus Vaterland&#8221;, der &#8220;Ufa Filmpalast&#8221; oder der &#8220;Europa Tanz-Pavillon&#8221;.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz bis auf wenige Gebäude komplett zerstört. Nachdem ein paar Gebäude nötdürftig wieder hergestellt wurden, brannten diese 1953 bei einem Brand beim <a href="http://www.17juni1953.com/" target="_blank">Volksaufstand</a> komplett nieder. Investoren hatten kein Interesse an dieser Brachfläche. Die deutsche Teilung teilte 1961 auch den Potsdamer Platz. Das gab Roger Waters von Pink Floyd 1990 kurz nach Öffnung der Mauer die Gelegenheit, hier die größte Bühne der Geschichte der Rockmusik überhaupt zu finden, für sein Konzert von &#8220;The Wall&#8221;.</p>
<p>Schließlich wurde der Platz zur wohl größten Baustelle Europas. Verschiedene Pläne wurden entworfen, eine Innenstadt für das 21. Jahrhundert sollte entstehen. Und dort sind wir angekommen: Im 21. Jahrhundert, in einem diversen und modernen Viertel, das international seinesgleichen sucht.</p>
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		<title>Alten- und familiengerechtes Wohnen in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienwohnugnen]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin freut sich innerhalb und auch außerhalb Deutschlands immer größerer Beliebtheit. Viele sind fasziniert von dem einmaligen Flair und auch den vielen kostengünstigen Möglichkeiten, in der Hauptstadt zu wohnen. Hotels in Berlin gibt es in jeder Preisklasse, doch erst wenn man über einen festen Wohnsitz in der Spreemetropole verfügt, kann man die Stadt wirklich in vollen<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/alten-und-familiengerechtes-wohnen-in-berlin">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2320" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-2320" title="Berlin © Kalle Kolodziej - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-f9a000184ea6198679ec5c79d2c0840e.jpeg" alt="Berlin © Kalle Kolodziej - Fotolia.com" width="231" height="186" /><p class="wp-caption-text">Berlin © Kalle Kolodziej</p></div>
<p>Berlin freut sich innerhalb und auch außerhalb Deutschlands immer größerer Beliebtheit. Viele sind fasziniert von dem einmaligen Flair und auch den vielen kostengünstigen Möglichkeiten, in der Hauptstadt zu wohnen. <a href="http://www.hrs.de/hotel/de/berlin/">Hotels in Berlin gibt es in jeder Preisklasse</a>, doch erst wenn man über einen festen Wohnsitz in der Spreemetropole verfügt, kann man die Stadt wirklich in vollen Zügen genießen. Und das in jedem Alter. Der Wriezener Freiraum in Friedrichshain-Kreuzberg soll bald zu einem innovativen Stadtquartier ausgebaut werden, das sowohl familien-, als auch altengerecht sein soll. Das Gebiet am <a href="http://eisenbahn-berlin.de/wriezenerbf/index.html" target="_blank">Wriezener Bahnhof</a> soll von einem Bahn- und Industrieareal zu einem Mischgebiet aus Gewerbe- und Wohngebiet umgewandelt werden. Auch öffentliche Grün- und Freiiflächen sind geplant. Der Bezirk hat für die Planung und Durchführung die AG Wriezener Bahnhof+ und eine eigens dafür gegründete Kooperation aus lokalen Initiativen beauftragt. Zum Beispiel soll der geplante Park an der Helsingforser Straße soll unter Partizipation der Anwohner_innen, Nutzer_innen und anderen lokalen Akteur_innen schon vor der Fertigstellung nutzbar gemacht und gestaltet werden. Mit solchen Konzepten möchte das Modellvorhaben Wriezener Freiraum Labor Bürger_innenkompetenzen stärken und auch neue Koorperationsformen im öffentlichen Raum entwickeln und testen.</p>
<p>Das Vorhaben beinhaltet auch die Projekte Grünes Klassenzimmer, Sportparcours und Garten-Claims. Diese Freiraummodule werden betreut von lokalen Akteur_innen und in Zusammenarbeit mit anderen Nutzer_innen nach generationsübergreifenden Interessen gestaltet und bewirtschaftet. Auch eine öffentliche WLAN-Nuntzung wird im Modul FreiFunkHain verfolgt. Der ehemalige Lokschuppen bleibt und soll zum Aktivitätsort und Anlaufpunkt für die gemeinschaftliche Nutzung umgestaltet werden.</p>
<p>So soll der herausfordernden, weil ungeübter Verknüpfung von Top-Down-Planung mit Bottom-up-Initiativen ein attraktives Wohngebiet entstehen.</p>
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		<title>Das Ende der Berliner Deutschlandhalle</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Musikveranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprengung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gewaltiger Knall erschütterte vergangenen Samstag den Berliner Ortsteil Westend. Doch der Krach resultierte nicht aus einer Katastrophe, sondern war wohl vorbereitet und bis ins letzte Detail geplant. Nach 76 Jahren wurde die Deutschlandhalle durch eine gezielte Sprengung dem Erdboden gleichgemacht. Die Halle wurde 1935 unter der NSDAP als Veranstaltungsarena anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/das-ende-der-berliner-deutschlandhalle">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2396" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2396" title="© Jürgen Fälchle - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-e6e07933123c2cdf6ca96490cd654224.jpeg" alt="© Jürgen Fälchle - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Jürgen Fälchle - Fotolia.com</p></div>
<p>Ein gewaltiger Knall erschütterte vergangenen Samstag den Berliner Ortsteil Westend. Doch der Krach resultierte nicht aus einer Katastrophe, sondern war wohl vorbereitet und bis ins letzte Detail geplant. Nach 76 Jahren wurde die Deutschlandhalle durch eine gezielte Sprengung dem Erdboden gleichgemacht.</p>
<p>Die Halle wurde 1935 unter der NSDAP als Veranstaltungsarena anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 errichtet und sollte die &#8220;größte Mehrzweckhalle der Welt&#8221; werden. Ihre Maße waren für damalige Verhältnisse, ganz der Gigantomanie der Nazis entsprechend,  beeindruckend. Die 117 Meter lange und 83 Meter breite Stahlkonstruktion bot Platz für bis zu 16.000 Zuschauer.</p>
<p>Nach der Olympiade wurde die Halle neben Show-Veranstaltunge und Boxkämpfen hauptsächlich für Propagandazwecke missbraucht. Massenappelle wie der Generalappell der NSDAP im Jahre 1938 stattfand, demonstrierten Geschlossenheit und lancierten zu perfekt choreografierten Massenspektakeln. Die erste Deutschlandhalle wurde 1943 durch einen Luftangriff der Alliierten fast vollständig zerstört.</p>
<p>Erst 1957 wurde die Halle, die nach Orginalplänen wieder aufgebauft wurde, neu eröffnet. Sie diente über die Jahre hauptsächlich Musikveranstaltungen. Größen wie die Rolling Stones, Joe Cocker, oder David Bowie gaben hier legendäre Konzerte. Beim &#8220;Konzert für Beriln&#8221;, dass 1989 direkt nach dem Mauerfall spontan organisiert wurden, traten unter anderem Stars wie Udo Lindenberg, oder die Toten Hosen umsonst auf, um diesen freudigen Anlass gebührend zu feiern.</p>
<p>An der Stelle der abgerissenen Halle soll nun bis zum Jahre 2013 eine 65 Millionen Euro teure Messe- und Kongresshalle errichtet werden. Denn die angrenzende Messe-Süd platzt bei Großveranstaltung, wie der <a href="http://b2b.ifa-berlin.com/" target="_blank">Internationalen Funkausstellung (IFA)</a> aus allen Nähten.</p>
<p>Wegen der Sprengung wurde angrenzende Gelände im Radius von 200 Metern abgesperrt. Auch Teile der Autobahn A 115 waren nicht mehr befahrbar.</p>
<p>In einer kontrollierten Sprengung sackte das Gebäude bis auf die Außenmauern in sich zusammen.</p>
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		<title>Architektur in Mitte</title>
		<link>http://www.berlin-townhouses.de/architektur-in-mitte</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 15:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauvorhaben in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bauten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin hat architektonisch natürlich mehr zu bieten als Platten und gentrifizierte Altbauten. Das Stadthaus in der Johannisstraße ist ein Beispiel für gelungene Architektur, die die Wellen und Kurven der biomorphen Baumode mit den strengen Linien des Klassizismus vereint. Man findet auf der Berliner Friedrichsstraße fragwürdige Gebäude &#8211; wie den aufdringlich plumpen, mit Buntglas verzierten Friedrichsstadtpalast<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/architektur-in-mitte">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1469" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><img class="size-medium wp-image-1469" title="© Silvia Crisman - Fotolia.com" src="http://www.berlin-townhouses.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-f9a000184ea6198679ec5c79d2c0840e.jpeg" alt="© Silvia Crisman - Fotolia.com" width="183" height="115" /><p class="wp-caption-text">© Silvia Crisman - Fotolia.com</p></div>
<p>Berlin hat architektonisch natürlich mehr zu bieten als Platten und gentrifizierte Altbauten. Das Stadthaus in der Johannisstraße ist ein Beispiel für gelungene Architektur, die die Wellen und Kurven der biomorphen Baumode mit den strengen Linien des Klassizismus vereint.</p>
<p>Man findet auf der <a href="http://www.berlin.de/" target="_blank">Berliner</a> Friedrichsstraße fragwürdige Gebäude &#8211; wie den aufdringlich plumpen, mit Buntglas verzierten Friedrichsstadtpalast in aufgepepptem Plattenbau-Jugendstil &#8211; oder in der Oranienburger das berühmt-berüchtigte Tacheles, eine zyklopische Kaufhausruine von 1909, die 1990 Behausung für viele Alternative wurde. In den 90er Jahren schufen Investoren aufpolierte Altbauten mit Glas, Chrom, Messing, Granit, Marmor und Sandstein &#8211; vom Bahnhof Friedrichsstraße bis zur Leipziger Straße. Hier lässt sich das Großstadtflair, das an der Berliner Friedrichsstraße so bemüht angebaut wurde, schon eher anzweifeln. Hinter der Revuegarage aber steht ein bizarrer Neubau, der einen mit blinkendem Metall und pulsierenden Formen ins Auge fällt. Letztere stehen in starkem Kontrast zum ruhigen Ebenmaß der zierlichen klassizistischen Häuser ringsum. Sie sind restaurierte Reste des alten Berlin und wurdem circa 1840 erbaut. Von weitem erscheint das Gebäude Blob-artig, das liegt an dessen biomorpher Architektur. Dieser Baustil machte im vergangenen Jahrzehnt viel Furore. Doch das Blob-Haus ist an sich ein übersichtlich geordneter, sechsstöckiger Bau mit berlintypisch zurückgesetztem Obergeschoss.</p>
<p>Das Wohn- und Geschäftshaus in der Johannisstraße schmiegt sich an seine historischen Nachbarn an und respektiert deren Baufluchten und Proportionen. Der Architekt Jürgen Mayer H. sagt, er habe die Formen und Maße der Altbauten in seinem Entwurf verarbeitet. Über den Gewerbeeinheiten im Untergeschoss befinden sich 21 Eigentumswohnungen und ganz oben Penthäuser.</p>
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		<title>Berlins neue Einheitlichkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 19:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Archuitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Einheitlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschn&#246;rkelte B&#252;roh&#228;user im Jugendstil, verzierte Altbaufassaden oder auch vereinzelte Stuckelemente versch&#246;nerten einst die Architektur der damaligen Jahre. Berlin ist f&#252;r seine begehrten Altbauh&#228;user bekannt &#8211; gebaut wurden diese teilweise bis 1910. Heute baut man eben anders. In der letzten Zeit besonders beliebt sind die skelettartigen Gebilde in Sandsteinfarbe. Kritiker sagen, es fehle an Abwechslungsreichtum in<a class="rmore" href="http://www.berlin-townhouses.de/berlins-neue-einheitlichkeit">&#160;&#160; Weiterlesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><img style="float: left;" src="../image.php?id=639" alt="" width="283" height="188" /></dfn>Verschn&ouml;rkelte B&uuml;roh&auml;user im Jugendstil, verzierte Altbaufassaden oder auch vereinzelte Stuckelemente versch&ouml;nerten einst die Architektur der damaligen Jahre. Berlin ist f&uuml;r seine begehrten Altbauh&auml;user bekannt &#8211; gebaut wurden diese teilweise bis 1910. Heute baut man eben anders.</p>
<p>In der letzten Zeit besonders beliebt sind die skelettartigen Gebilde in Sandsteinfarbe. Kritiker sagen, es fehle an Abwechslungsreichtum in der Hauptstadt &#8211; gerade bei den Architekten und Baumeistern. Doch das Problem sind weniger die Architekten, sondern eher die Bauherren, die heutzutage ihre H&auml;user zu jedem Zweck nutzen wollen. Sie erinnern deswegen auch ein bisschen an den Werbeslogan &#8220;Quadratisch, praktisch, gut&#8221;. Ob man sie nun gut findet, sei jedem selbt &uuml;berlassen. Architekten jedenfalls m&uuml;ssen die Pl&auml;ne vorlegen, damit ein Haus f&uuml;r alles M&ouml;gliche genutzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Und so hat eben jedes Fenster die selbe Gr&ouml;&szlig;e und Breite. Allerdings ist das noch kein Grund die Rasterh&auml;user als unsch&ouml;nes Relikt der Neuzeit zu behandeln, schlie&szlig;lich sieht man auch Unterschiede, wie beispielsweise die <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/de/sekretaere.shtml" target="_blank">Senatsbaudirektorin von Berlin Regula L&uuml;scher</a>: &#8220;Ein B&uuml;robau muss funktional sein, deshalb bietet sich das Raster an. Aber wenn man genau hinschaut, erkennt man deutliche Unterschiede&#8221;, sagte sie der B.Z..</p>
<p>L&uuml;scher befindet, dass so beispielsweise an manchen H&auml;usern Sockeln, S&auml;ulen und andere Variationen zum Tragen kommen. Allerdings sagt sie auch, dass sie sich ab und an &#8211; trotz der schlichten Bauweise &#8211; mehr Variationen das Berliner Stadtbild aufh&uuml;bschen: &#8220;Ja, ich w&uuml;nsche mir mehr Variationen. Manchmal darf&#8217;s auch ein hochwertiges Material sein.&#8221;</p>
<p>Wenigstens zum Symbol der Einheit passt das neue Stadtbild irgendwie. Und da werden in der Architektur keine gro&szlig;en Unterschiede zwischen Ost und West gemacht.</p>
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